So schmecken die Alpen – ein Podcast vom CULINARIUM ALPINUM
Spitzenköchin Michaela Frank und Schauspieler Gian Rupf nehmen Sie mit auf eine Reise durch Täler, Küchen und Werkstätten, dorthin, wo Leidenschaft, Handwerk und Herkunft den Unterschied machen. Authentisch, lebendig, nah – und immer mit dem Duft der Alpen in der Nase.
So schmecken die Alpen – ein Podcast vom CULINARIUM ALPINUM
Marcel Heinrich: Kartoffeln aus gutem Grund
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Auf 1000 Metern über Meer im Albulatal baut Marcel Heinrich Bergkartoffeln an – und spricht intensiv vom Boden, der die Grundlage des Ackerbaus ist. Michaela und Gian treffen ihn zu einer ganz besonderen Folge: Zum ersten Mal wird live vor Publikum aufgenommen, in der wunderbaren alten Küche des Kurhaus Bergün, im Rahmen des Bergfahrtfestivals.
Im Gespräch wird schnell klar: Wer Kartoffeln verstehen will, muss zuerst den Boden verstehen. Marcel erzählt, warum gesunde Erde die eigentliche Hauptzutat ist, weshalb auch Ackerbohnen in seinem Anbau einen festen Platz haben – und gibt auf die Frage, ob die dümmsten Bauern die grössten Kartoffeln hätten eine klare Antwort!
Eine Folge voller Bodenhaftung im besten Sinn, viel Lachen aus dem Publikum und einem Blick auf die Berglandwirtschaft, die weit über die Kartoffel hinausreicht.
Weiterführende Infos:
www.bergkartoffeln.ch
www.culinarium-alpinum.ch/podcast
Biohof La Sorts in Filisur
www.lasorts.ch
www.bergkartoffeln.ch
Fotos vom Besuch findet ihr auf der Website des CULINARIUM ALPINUM.
Mitwirkende dieser Folge
Gast: Marcel Heinrich, Bergkartoffeln
Hosts und Redaktion: Michaela Frank und Gian Rupf
Technik, Ton und Schnitt: Michel Decurtins
Verantwortung: STIFTUNG KEDA
Feedback, Gästewünsche und Fragen gerne an podcast@culinarium-alpinum.ch
Das CULINARIUM ALPINUM, Kompetenzzentrum für Kulinarik im Alpenraum mit Gastronomie, Hotel, Kursen und Seminaren im ehemaligen Kapuzinerkloster in Stans (NW): www.culinarium-alpinum.com
Feedback, Gästewünsche und Fragen gerne an podcast@culinarium-alpinum.ch
Herzlich Willkommen bei so schmecken die Alpen.
SPEAKER_01The Podcast des Culinarium Alpinum. Ich bin Michaela Frank, Köchin.
SPEAKER_03Und ich bin der Genrupf, Schauspieler. Was schmeckt wirklich nach Alpen?
SPEAKER_01Wir besuchen heuf, und kochen und erleben vor Ort, wie alpine Lebensmittel entstehen.
SPEAKER_03Wir führen Gespräch mit Bürgerinnen, Köchern und Produzentinnen und mit ihrem Wissen und Herzblatt eine schaffen. Kulinarium alpinum, so schmecken die Alpen.
SPEAKER_04Alpula, Redis, Graufi, Bergher, Döpfel, Schnee, Alpakeur, Ges, Berghois, Zero, Berghoy, Öl und Essig, Barley, Parkela, Meyer Sesvaline, Rolotta, Mozetta, Highland Burgundy, Red. Neugierig.
SPEAKER_01Wir sind heute live in Bergune am Bergfahrt Festival. Frische Luft, Steilhang, und genau da entsteht etwas ziemlich gutes. Der Biohof Lasort, das denkt Alpine Landwirtschaft neu. Über 40 Sorten Bergherdöpfel, Bergackerbohnen. Und rutsches Raufi und Landwirtschaft, die sich zwischen 900 und 2000 Höhenmeter befindet. Heute zu Gast. Marcel Heinrich, herzlich willkommen.
SPEAKER_04Marcel, bevor wir richtig loslecken. Stimmt es wirklich, dass die dümmsten Bohren die grössten Herden pflegen?
SPEAKER_07Ja, das stimmt. Ich gehe nicht einmal davon aus, dass es ein Bau gewesen war, der niedrig auf dem Nachbar. Und die Roma ist immer am besten, wenn man sagt, ja.
SPEAKER_01Du hast einmal gesagt, du möchtest nicht gegen die industriellen Handrepfel predigen, sondern für etwas anderes. Für was möchtest du genau sprechen?
SPEAKER_07Ich glaube, es ist allgemein eher gut, wenn man gegen etwas redet sondern eigentlich immer besser, wenn man für etwas rede. Und was ich heute vielleicht gerne erzählen kann, ist über Boden. Das liegt mir. Das ist eigentlich das, was ich gerne darüber reden würde.
SPEAKER_04Ja, aber zuerst gehen wir zum Patatti, das ist ein Wahnsinn. Dann müssen wir den André Perler, der am Festivalist fragt, der kennt eine hunderte von Begriffen für Herdöpfel. Das ist auch so eine Mundartgeschichte. Weil sie sagt, überall hat man die anders, die Äpfel anders im Mul und im Geschmack wahrscheinlich. Marcel, dein Hof heisst ja Lasorz. Und im Romanischen ist La Sorz ist das zu los und auch das Schicksal. Was hast du für ein Losgen?
SPEAKER_07Ja, gut. Nein, ich denke gerne schon. Sehr viel Glück. Ich glaube, wir können hier pur im Albertal ein riesiger Privileg, das nicht jeder hat. Bei allem gibt es Chatten- und Sonnenseiten, aber im Gross und Ganzen ist es einfach ein Glück.
SPEAKER_04Das ist vielleicht keine so ganz einfache Frage, aber ich habe das Gefühl, so wie ich die wahrnehme und in unserem Vorgespräch und so und habe die schon ein paar Mal erlebt, dass du so eine Qualität hast. Dass du auch so authentisch. Was musst du mitbringen, dass an so einem Burg sein wie du? Oder was bringst du mit, dass das auch vertrennt? Dass das auch passt, die Geschichte. Dass du die Geschichte kannst erzählen kannst. Was ist da wichtig?
SPEAKER_07Ich glaube, was wichtig ist, ist, dass man das, was man macht, mit Herzblot macht. Ich glaube, Herzblot ist das Allerwichtigste. Wenn man das aus voller Überzügung macht, dann bleibt es auch authentisch. Es geht nicht einfach nur Geld machen. Es ist auch ein wichtiger Teil, dass wir unser Einkommen haben. Aber es geht darum, dass man weer ein Ziel vor Augen hat, das Freude macht und heute auch bereit ist, um 120-130%. Ich glaube, dann fest daran glaubt, wenn es um nicht immer alles sagen, das kommt gut. Ich beiseite mich fest, wenn ich da eigentlich das Gefühl habe, etwas packen wir an. Dann lohne ich so schnell nicht mehr los.
SPEAKER_04Ich habe das Gefühl, wenn man auf die Webseite geht, das wunderbar ist, wie es ein Ruddel. Ihr seid ein Ruddel von Leuten. Ganz viele Frauen. Ihr gehen euch alle warm. Es ist so eine Zusammenhalt. Und du bist da schon der Energiemittelpunkt, ist das sehr wichtig. Oder du kannst auch schon bereits etwas los.
SPEAKER_07Ich denke, die meisten Ideen und dann mangeln es nicht bei uns vom Hof. Die kommen schon von mir. Aber das ist natürlich klar, wenn das nicht mitreihen wird. Da habe ich keine Chance. Das sind zum Teil in der strengsten Zeit Grenzerfahrungen. Da bist du einfach über dem, was du überhaupt noch machst. Das meinen Mini Leute oder unsere Leute auch mit. Wenn das nicht so wäre, dann wäre es nicht entstanden, was es jetzt ist, über die 25 Jahre. Auch die Lehrlinge sind ganz wichtig. Unser Hof ist auch stark von den Lehrling geprägt. Sie können ihre Ideen einbringen. Und das hat dann so weh, das ganze Konstrukt am Schluss geben.
SPEAKER_01Ich sage immer, grenzerweiternde Erfahrungen und Momente im Leben, weil sobald man Grenzen erreicht, muss man sie immer so etwas pushen. Mal schauen, was passiert. Und wenn man miteinander ist, dann kann man das natürlich viel besser erweitern. Genau. Unser erste Kapitel heisst heute Die Liebe zur Kartoffel. Ich habe schon sehr vielen verschiedenen Kuchen mit deinen Artöffeln arbeiten. Six, 3-Stern, 2-Stern, coole Restaurants in Bergregionen, coole Restaurants in Luzern, Zürich, wo auch immer, du bist wirklich vertreten durch das Breitenband. Auch ich als Kuchenchefin habe schon mit deinen Ackerbohnen arbeiten. Dort habe ich lieben und schätze gelernt. Wann hat dich die Herdöpfel gepackt? Darfst du dir auch erzählen, wann dich die Ackerbohnen gepackt hat?
SPEAKER_07Ich erzähle so viel über Herdöpfen, jetzt erzählen etwas über Ackerbohnen. Sehr gut.
SPEAKER_01Kannst du schon gespürt.
SPEAKER_04So fährt den ersten Ausgang.
SPEAKER_07Der Ackerbone ist eine wahnsinnige interessante Pflanze, vor allem auch agronomisch. Die Ackerbone hat die Fähigkeit über Knöchelbakterien, sie haben auch mit der Mikrobiologie, Stickstoff zu produzieren, wo Pflanzen verfügbar ist, schon auf einen Hektar Ackerbone. Die haben 200 Kilo Stickstoff verfügbar machen. Das wäre 400 Liter Rohöl, wenn man das in einem Monsal Peter herumrechnet. Jetzt verbindet zu den Herdöpfeln. Der Ackerbone ist natürlich sehr spannend, dass in einer Frucht folgt mit den Herdöpfen. Wie könnte es anders sein? Die Acrobone, die wir machen, ist eine uralte Acrobone, der vom Aussterben, der quasi nicht mehr abgebaut worden ist. Ich weiß nicht, soll ich noch weiter erzählen oder gehen wir schon.
SPEAKER_01Unbedingt.
SPEAKER_04Ich darf zwischen fragen. Fruchtvolk. Fruchtvolk heisst das Jahr für Jahr, oder ist das je nach Pflanzenart verschieden? Sind es drei Jahre, drei Jahre, zwei oder dann?
SPEAKER_07Es gibt Pflanzenarten, wo man längere Abstemmung haben und andere weniger. Das war die erste grüne Revolution in der Landwirtschaft. Das war die, dass man angefangen hat, Fruchtfolge einzuführen. Das heisst, man hat nicht immer jedes Jahr am gleichen Ort die gleiche Kultur abgebaut. Das hat verschiedene Gründe. Das war vor allem Krankentag oder auch die Ertragssicherheit. Das hängt mit dem Zusammen. Dort haben sie die Leguminose, die Bohn auch dazu gehört, hat eine ganz wichtige Funktionen innerhalb der Fruchtvolk.
SPEAKER_01Kannst du mal ein Fruchtfolge erzählen? So ein komplette Herdöpfel ist.
SPEAKER_07Das kann zum Beispiel Hafer. Ah, nein, jetzt muss ich dir überlegen, Hafer, also Kunstweisen, Bohnen, Herdöpfel sein. Aber bei uns kommen wir dann nachher noch drauf, zum Regenativen. Schau, durcheinander. In diesen Fruchtfolgen. Wir pflanzen ja zwei Kulturen zum Teil gleichzeitig.
SPEAKER_04Aber kann man sagen, viele Menschen sollten sich auch nicht immer in der gleichen senkrechten Fortpflanzen, oder? Das ist etwas Ähnliches.
SPEAKER_07Da kann jetzt keine Antwort geben.
SPEAKER_01Jetzt trotzdem noch mal zurück zum Herdöpfel. Wen hat es dich beim Herdöpfel gepackt?
SPEAKER_07Ja, das hat recht schnell gehört. Ich bin zuerst ursprünglich zuerst vorstwerk und als zweitausbildungsburg gemacht. Auf dem Hof haben wir immer schon Herdöpfel gehabt. Es ist einfach schon ein faszinierendes. Es ist verwandt mit Tomaten und so. Ich finde fast noch etwas exotisch. Die Beister an den Bergen ist etwas exotische Pflanze. Richtig gepackt hat es 2003, wo man die Vielfalt entdeckt hat von den Herdöpfen. Die verschiedenen Farben und Formen. Dann ist das immer mehr spannender. Bei mir ist es so: ich brauche immer etwas vorwärts. Immer wieder neue Sachen entdecken. Das ist meine Natur. Darum war die riesige Vielfalt, um dranbleiben und immer wieder neue Sorten entdecken und entwickeln.
SPEAKER_01Hast du selber Sorten entwickelt?
SPEAKER_07Nein, jetzt hat ein Kollege, der Gurdin, er hat wirklich aus den Tomaten. Er hat die Zäml gesetzt. Jetzt ist es im dritten Jahr und jetzt gibt es Sorten, wo man darf taufen, die keinen Namen haben, die wirklich neue Sorten sind.
SPEAKER_04Und ist noch nicht getauft. Das passiert erst noch.
SPEAKER_07Ja, er hat schon Vorschläge, aber war nicht so im Gebrauch. Das heisst, es sind nicht so gute Namen.
SPEAKER_05Der Name, der Brands, Branding, ist nicht unwichtig. Nein, das Name ist wichtig. Auch wichtig. Dann schmeckt es nochmal ein bisschen besser. Das ist ein Teil.
SPEAKER_01Mein Lieblingsname ist ja eigentlich Larat Dirate. Also, es gibt nichts Schönes, als eine Rotten zu essen.
SPEAKER_04Larat Giri.
SPEAKER_01Das habe ich noch nie gemacht übrigens. Genau. Kommen wir zum Boden. Das ist ja das, was dich eigentlich hier angezogen hat, oder? Nein, nicht müssen überreden. Es ist nicht so längst. Was macht der Herdöpfel mit dem Boden? Schmeckt der Altisode anders? Macht der Höhenunterschied einen Unterschied im Geschmack und im Boden?
SPEAKER_07Ja, also ich denke, der Boden ist ganz sicher vom Geschmack her ein ganz wichtiger Bestandteil. Herdöpfel sind auch zur Industrie wahr worden. Es ist eben auch das Irland zum Beispiel haben Bureu. Es dürfen alleine mit reinig Land eine Familie nähern, eine Familie gründen. So eine sehr grosse Bevölkerung. Man kann mit recht wenig Fläche sehr viel Nahrung produzieren. Der Herdöffel ist zur Industrie. Dass es verschiedene Geschmacker gibt, verschiedene Formen. Der Herdöpfel hat übrigens in relativ kurzer Zeit sehr viel Inhaltsstoff verloren. Beim Kalzium ist es 78% weniger Kalzium in recht kurzer Zeit. Das ist nicht nur bei den Herdöpfeln so, sondern bei den Öpfeln mit Vitamin C und allgemein. Die Lebensmittel sehen zwar aus, wem Model sind ein Schaufenster. Aber mehr verloren. Das sind Sachen, die man probieren, Gegenstüren geben oder eine andere Richtung zu gehen. Wenn du einen Herdöpfel push, puschen mit Stickstoff, dann blasen es nicht auf. Wenn man sich vorstellt, dass ein Herdöpfel wie eine Beinerwabe. Wenn die Beinenwaben grösser werden, dann ist der prozentuale Anteil an Wasser grösser. Das heisst, aber die Zellwände sind eigentlich Geschmacksträger und auch Inhaltsstoffträger. Und so verliert der Herdöpfel oder allgemein denke Früchte und alles verlieren einfach dann den Geschmack.
SPEAKER_01Goschmann ist ein Grosshandel und kaufst einen Herdöpfel und musst du ihn testen.
SPEAKER_07Nein.
SPEAKER_01Wie lange hast du keinen industriellen Herdöpfel mehr gegessen? Also industriell, er macht es trotzdem im Boden, bei den meisten Fall.
SPEAKER_07Ja, also ich esse es auch Herdöpfel so. Wir haben hier fast keinen Bombenfleit. Und darum essen immer rauswärts Bombenfleit.
SPEAKER_04Ich will mal dazwischen fragen, Michaela. Was ist bei dir? Was ist bei dir die Leidenschaft? Wo kürzelt es dich, Herdöpfel zu machen?
SPEAKER_01Ich glaube, Herr Döpfel einerseits haben sehr viel Eigengeschmack, vor allem wenn sie von so einem Ort kommen wie Lassorts. Aber sie können auch sehr viel Geschmack aufnehmen. Das heisst, wir können zum Beispiel einfach wie Geschwälte kochen und dann kann man sie räuchern. Und du hast die Assoziation mit dem Geschmäck, ohne dass du den Schmeck rein da hast. Ich finde, wie du bei so Sachen merkst, dass du das Maximum aus einem Produkt rausnimmst, wo man oft mit Fleisch schafft. Ich versuche immer mit Fleisch und allgemein mit dem Bedrohung sehr respektvoll umzugehen und immer das Beste rauszuholen. Das heisst, viel Geschmack in ein Produkt, das es tragen kann. Und dort, wo man nicht umnimmt, was ein grossen Eigengeschmack ist, der vor allem hervorheben. Das heisst, bei den Herdöpfeln von Mars kann man wie beides machen. Das finde ich cool. Ich kann einerseits etwas hinzufügen, wie zum Beispiel Rauch, oder ich kann sie rösten mit verschiedenen Gewürzen oder ich kann sie einfach so machen und sie haben einfach wie auf beide Richtungen etwas mega gekult. Ja? Was machst du mit den Herdöpfeln am meisten? Frageln.
SPEAKER_07Nein, also Geschwälter ist sehr gerne. Ich habe alles gerne mit Herdöl. Vielleicht noch die anderen nicht genau beantwortet. Hoeche ist sicher auch ein Faktor, ein wichtiger. Wenn man zum Beispiel Beere sammelt hier im Wald, schmecken die ja auch ganz intensiv. Das hat mit dem Aufall zu tun. Viele haben immer das Gefühl, in den Bergen haben wir einen Standard Nachteil durch die kurze Vegetationszeit. Aber wenn man etwas sucht, haben wir auch sehr viel Vorteil, den man auch nutzen kann.
SPEAKER_04Die Klimaerwärmung. Hilft das sogar für den Anbau in dieser Region?
SPEAKER_07Ja, es ist schon so, dass die Klimaerwärmung sicher auch die Vegetationszeit verlängert. Aber natürlich im Gross und Ganzen ist es viel nachteiliger, weil die Wetterphase lang bleiben. Jetzt haben wir auch gesehen, die Trochne, die wir haben, wo noch gesprochen hat, schon wieder losgeht. Minimal auch. Das nutzt man natürlich eher.
SPEAKER_01Auf dieser Höhe, was passiert unter unseren Füße, was wir nicht sehen? Kannst du jetzt auch biologisch sagen, Bildbakterien. Was passiert dort? Das kannst du einfach erklären, ohne dass wir denken, okay, jetzt wissen wir genau gleich.
SPEAKER_07Auf dieser Höhe meinst du einen allgemeinem Boden?
SPEAKER_01Allgemein im Boden, auf der Höhe bei mir auf dem Hof.
SPEAKER_07Ja, wenn man von den Boden reht, das ist ja Chemie, Bodenphysik und Biologie. Der Boden ist zu rund 50% erforscht. Das ist eigentlich noch verrückt. Wenn man sieht, was alles erforscht ist. Man erforscht auf Mars. Flüge und dort etwas aufbauen. Aber der Boden ist die absolute Lebensgrundlage. Wenn der Boden nicht mehr funktioniert, haben wir ein grosses Problem miteinander. Chemie und Physik ist relativ gut erforscht, aber die Biologie praktisch nicht. Das weiss man sehr wenig. Das ist ein riesiges Ökosystem. Man weiss, das Ökosystem ist vielfältiger als das Obenboden. Das ist eine riesige Vielfalt an Bodenpilz, Bakterien. Das ist ein Ziemenspiel. Das funktioniert. Durch das, vielleicht auch durch das, was man nicht, was dort passiert, hat man ein bisschen vergessen. Um schauen wir es bei der Bodenbearbeitung. Aber auch um sie futtern. Wenn man Kunststünger gibt, dann fordert man direkt die Pflanzen, aber nicht Mikrobiologie im Boden. Wenn du das über längere Zeit machst, dann kümmern wir Mikrobiologie im Boden. Zum Beispiel wieder aufbaust eine riesige Arbeit. Das hat leider dazu geführt, dass round ein Drittel von allen fruchtbaren Bodden auf der Welt degeneriert sind. Das heisst, fruchtbare Böden, die nichts mehr wächst. Six to bewirtschaftet, aber es gibt natürlich auch Bodenerosion und Klimawandel. Es gibt ganz viele Faktoren, die dazu geführt haben. Stuarterweise ist das nicht so bekannt. Es sind ganz viele andere Dinge bekannt. Ich finde es einfach ganz wichtig, über das zu reden und zu sagen. Ich finde das wichtig, dass man nicht schuld geht, dass man nicht in Entschuldigung sucht. Well die Leute und keine Frau lesen. Irgendwann sind Pür und Westlich. Das war das Geschenk vom Himmel. Ich weiß mein ehemalige Ackerbaulehrer, Plantar, er ist nicht zu beim Frau. Dann sind wir an den Tor geraten. Dann haben wir entschuldigen, haben wir zusammengeguckt und sehr geschätzt. Dann hat er gesagt, Wochen lang Herdöpfel ablesen. Dann war genau das passiert, dass das Bücher ins Wässel gekommen hat gespritzt und das Problem. Dort hat niemand zweifelt, dass das nicht gut wäre. Ich glaube, das kann nur zeigen, der selber ablässt. Das ist ein Krampf.
SPEAKER_04Mit einem guten Aspestleim haben es Richtige. Die Läglich haben 150 Jahre. Genau.
SPEAKER_07Darum darf man auch nicht Vorwürfe machen. Aber man sieht so ein Stück Folgen, die das Ganze hat. Ich glaube, jetzt ist die Zeit, um Sachen ausprobieren. Zum Alternativen suchen. Das ist schwierig. Das ist nicht einfach. Vor allem, wenn die Wissenschaft gewisse Sachen auch nicht weiss. Aber ich probiere immer das Positive daraus sehen. Das heisst, man weiß wenig, aber es ist auch noch ein riesiges Potenzial. Das ist die Chance. Ich glaube, in der Bodenbiologie ist ein riesig Potenzial, das nicht ausgeschöpft ist.
SPEAKER_04Es gibt ja die Wetterschmücker. Ich werde es mal behaupten, du bist ein Bodenschmücker. Das Bild, dass du dich erholst und wenn man die anschaut, weiss man, was du schaffst. Von morgen bis am Abend gespart. Und immer noch das Bild, oder ich weiß nicht, wo ich es gelesen habe, oder hast du schon erzählt, dass du es eigentlich brauchst für deine Erholung, dass du über deine Böden laufst. Täglich. Das ist eigentlich deine Meditation. Stimmt das?
SPEAKER_07Ja, also als Buch bist du. Und du kannst schaffen und reizen, das kannst du nicht so trainen. Und darum musst du natürlich die Erholung im Schaffen holen. Das ist so. Das bleibt dir gerne nicht übrig. Nein, es gibt einfach den schönen Moment, den man hat. Und ich glaube, die muss man genüßen, aber das musst du ja auch trainieren. Ich glaube, sonst brennst du aus. Wenn du das nicht kannst. Mit so viel Zeit.
SPEAKER_01Könntest du wie meditieren und die Herröpfel kaufer ablassen, oder?
SPEAKER_07Das ist jetzt fast zu ideologisch.
SPEAKER_01Ich habe einmal im Betriebsausflug gemacht auf den Hof gut rein, auch mit meinen ganzen Köchern und Köchin und so. Und dann haben wir am Morgen Bohnen abgelesen. Am Nachtag haben sie gesagt, gut, es ist ein Kübel. Ich habe bekommt einen und wer am Ende die meisten Herröpfel hat, bekommt es gewusst. Ich war hoch motiviert, aber meine Boys und Girls sind mir mal nicht mehr. Aber wir haben ihnen sehr viel Arbeit abgenommen. Wir kommen zur regenerativen Landwirtschaft, würde ich sagen. Ich würde sagen, du weißt wahrscheinlich mehr darüber als wir alle. Willst du dir das erklären, was das alles beinhaltet?
SPEAKER_07Ja, vielleicht ein bisschen wenig drauf gekommen. Genau. Ein Punkt ist der Claudio. Müller, der da hier wäre, wäre das Buch von Gabe Brown von tot der Erde zu lebendigen Böden. Wir haben vorher regenerative Assets of the Betrieb verfolgt, aber das hat er weiter. Lange Zeit, um das Gabe Brown, a farmer, a Kunstringer and Float Mittelhändler of North Dakota, Geld verdient. He had a farm, very gross farm in North Dakota, 2000 hectare. Es war nicht mehr gewachsen. Der Boden, mehr. Das kommt einfach nichts. Dann hat er denken, was los ist. Dann hat er eine regenerative Verfahren zu entwickeln, wie wir die Böden wieder beleben können, damit es wieder wächst. Das Buch an den Schwung und denkt, zum Glück sind wir nicht in dieser Situation, dass unsere Böden in dem Zustand, wie sie dort sind. Aber es gibt zu denken und denkt, wir müssen etwas sorgsamer mit dem ganzen Umgehen. Das ist die Ausgangswachse. Regulativ ist eine ganz, ganz riesige Geschichte. Da könnte man zwei Stunden lang sitzen. Ich glaube, da werden der Zahlen nicht mehr so voll wie jetzt. Es gab vor allem den Boden im Zentrum, dass man über Bodenbiologie wieder fördert. Die Schwierigkeit ist, jeder Betrieb ist anders, jeder Boden ist anders. Du kannst nicht ein Rezept übernehmen. Das heisst, dass du permanente Kohlenstoffspeicherung. Ich kann einfach ein Beispiel zeigen, dass du über die Pflanze zum Beispiel Bohnen. Wir sehen Bohnen und sehen wir gleichzeitig noch Weltstudio. Dann sehen wir gleichzeitig auch noch Plattterbsen. Diese Plattterbsen blunt und zeigen hoffentlich Bone Kefra, that is not auf Bone. Plus haben wir noch Screen Carbon Fix, das ist eine Mischung von Sativa, which all die Pflanzenfamilien sind. Auf diese Art und Weise haben wir eine sehr grosse Vielfalt oben. Vielfalt oben heisst Vielfalt im Boden. Down and im Herbst trösten wir Pona, weiden wir das Ganze mit der Kühe. Dann läuft das über ins nächste Jahr. Im nächsten Jahr trösten wir den Rocca. Der Weizen weiss nicht auf der Such. Aber dann trösten wir der Rocker. Das heisst, du hast die Bodenbearbeitung reduziert, indem du hast vom 1. Jahr bis zum Herbst, nächsten Jahr hast du keine Bodenbearbeitung. Du hast permanente Kohlenstoffs, das heisst du immer Placrüm, das ist eine permanente Assimilation. Das ist ein Beispiel von vielen. Dann gibt es Kompostextrakte, die wir machen, das heisst aerobe Bakterien vermehren, wo wir mit den Feldspritzen, um die Pflanzenstärkung zu machen oder Mikrobiologie fördern. Vielleicht ganz einfach erklärt: 10% positive Mikrobiologie, 10% negative, 80% neutrale. Wenn du die Positiven ins Überblick bringst, geht es darum, dass die ganze Neutral auf deine Seite überlaufen. Durch kleine Impulse mit riesen Mengen ins Positive reinbringen. Und so kann man einen Fehlungsprozesse verhindern.
SPEAKER_04So müssen wir mal politisch auch vorgehen, oder? Da links und rechts mischen, dass vielleicht mit wieder. Ja, egal.
SPEAKER_07Jetzt hast du wieder rausgebracht. Das bin ich da. Es ist eine riesen Welt, die ich nicht kenne.
SPEAKER_01Wo endlos ist? Wird er nie langweilig?
SPEAKER_07Nein, das hört auch nie auf. Das wird da auch nie hören. Das sind auch Sachen, die nicht funktionieren. Die Bodenbearbeitung reduzieren, das ist bei uns eine riesen Geschichte, weg vom Flug. Das ist nicht einfach. Aber es ist eine Herausforderung. Jetzt muss denkt sich, warum mache ich jetzt das auch noch, aber ja. Aber irgendwie kann man wie nicht anders. Das macht es auch spannend.
SPEAKER_01Hast du mal Technik, hör auf, zulangen wir.
SPEAKER_07Also Buren?
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_07Nein.
SPEAKER_01Nein?
SPEAKER_07Nein.
SPEAKER_04Aber ich habe nochmal verschärfe die Frage. Du hast Bio-Grill-Preis gewonnen, das ist ein riesiger Erfolg, andere Sachen auch. Was ist die grösste Pleite, die du sozusagen mal dran hast, wo ein Pleiten worden ist, wo du denkst, ja, da bin ich dran.
SPEAKER_07Ja, 300 Aprikosebäume aus dem Himalaya, die im Winter Müsgerissen. Die Müs gekriegt haben. Aber das hast du auch am Anfang gesehen und das war auch so aus dem Projekt.
SPEAKER_04Nein, erzähl es genau.
SPEAKER_07Genau. Es waren die Aprikosekerne aus dem Himalaya. Ich hätte es, glaube ich, gerne nicht dürfen in die Schweiz nehmen. Nein, über Züutiroll sind dann die zu mir gekommen.
SPEAKER_04Über Italien. Okay, gut.
SPEAKER_07Du hast verehrt. Das hat es verehrt. Und dann haben wir es alle in den Töpf und dann haben wir alle in den Acker gesetzt. Also Hammer, haben wir alle in den Acker gesetzt. Und im Winter ist der Schnee gehört, zugedeckt und im Frühling sind noch über dem Haus gegangen. Und dann sind von diesen 300 gemein, sind glaube ich noch fünf. Nein, die sind krank geworden.
SPEAKER_04Aber es passiert mit Marcel Heinrich in so einem Moment, wo dann merkt, hey, fünf. Kannst du denn das hier rachen?
SPEAKER_07Nein, das habe ich noch nicht. Nein, schreien nicht dumme. Nein, noch nie haben 35 Lehrling noch nie geschrauen. Nein, das kann ich sagen. Wow. Nein, das tut.
SPEAKER_01Wenn man schreibt von jemandem Kontrolle.
SPEAKER_04Ich habe noch nie einen Lehrling und haben schon Parma geschrauen.
SPEAKER_02Soll das sehen.
SPEAKER_01Wenn die Verzweiflung aus einem rausschritt.
SPEAKER_07Eben wäre es vielleicht schon gut, ja.
SPEAKER_01Was ist schwieriger? Alte Sorten anbauen oder verkaufen?
SPEAKER_07Ja, es ist etwa gleich, denke ich. Bei den alten Sorten war es einfach gesehen. Am Anfang war die Schwierigkeit. Es gibt wirklich gewisse alte Sorten, die gut sind, dass es fast ausgestorben sind. Es gibt alte Sorten, die kranksträger sind, die sehr empfindlich sind, wo vielleicht einfach mit dem Klima oder so nichts gang. Bis man die Hampfel hat, die funktioniert. 2003, wo wir angefangen haben, war nicht die Zeit, hurra gerade so einen speziellen Herdürfel und einen blauen Herrdürpfel. Das war eher zurückhaltend. Jetzt war eine völlig eine andere Zeit. Die Leute haben Freuden Sachen. Das haben sie schon einfach gemacht.
SPEAKER_01Gibt es so etwas wie bildswiderständige, Peav-Sorte im Herdöpfelbereich? Bilzwiderständig, das ist vor allem etwas, was man im Weinanbau braucht. Dort ist es auch mega schwierig mit der Rebehr, weil darüber nacheinander wachsen, wenn man nicht richtig geschneidet.
SPEAKER_07Ja, also sie sind gezüchtet. Wir haben eine Sorte und eine moderne Sorte ausprobiert. Daneben habe ich Weise Löschetal eine alte Sorte. Dann ist die Alternarien. Die moderne Sorte war vor allem Crutfiel-Resistent für die Doktor. Und daneben war die Weiß Löschetal und die Alternarie. Vitabella gekriegt, Alternarien und die Weiß Löchetaler eben nicht.
SPEAKER_01Was haben die gekriegt?
SPEAKER_07Alternarien, die Pilzkranke.
SPEAKER_01Ah, die Pilzkranke.
SPEAKER_07Die uraltsorte, die Weiß Löchetal. Ich finde das eher Perle oder agronomische Perle, weil die ist einfach so widerstandsfähig. Das hängt natürlich auch immer zusammen an, wo der gefällt es bei uns. Auf unseren Böden, auf unser Klima. Das ist auch verloren. Es ist ganz wichtig. Jedes Klima, zum Teil jedes Tal anders. Die alten Erde sorte kommen ja aus. Da gibt es Safir, da gibt es Lötchertal, da gibt es Oetendorf. Es hat auch einen Grund, warum die an dem Ort anpacken und der Name von dem Tal gekriegt haben. Von der Sortevielfalt, wenn du gekauft hast, für überall das Gleiche. Das ist auch noch ein Faktor, um deine Kultur gesund zu halten, dass du auch Genetik hast, die an deine Region oder an deinem Tal oder an die klimatischen Bedingungen anpasst. Das hat natürlich schlussendlich auch wieder zu tun mit der Reduktion von Pestiziden. Vor allem brauchen wir Pflanzen mit Wurzeln, die ihre Nährstoffe selber holen können, wo die Wasser holen. In diesen Trockenzeiten brauchen wir immer mehr Pflanzen, die lange Wurzel haben, dass sie selber Wasser holen können. Es gibt moderne Züchtigen, die noch so viele Wurzeln machen. Darum finde ich, es lohnt sich, dass die alten Sorten nicht aussterben zu lassen. Es gibt noch ganz viele andere Gründe, wie Vielfalt allgemein. Aber agronomisch ist es ganz wichtig, um diese alten Sorten Sorge.
SPEAKER_04Ich werde das Spiel machen. Du machst Augen zu? Jetzt schon. Ja, jetzt schon. Wir können sie alle zumachen. Wir schmecken für dich in der Alpen, Marcel.
SPEAKER_07Ja. Frische Luft. Vielleicht bleibt es noch Wald.
SPEAKER_04Welimarke?
SPEAKER_07Das dürfen wir nicht zeigen hier an der Podcast. Ja, schön. Ja, das ist jetzt nicht so.
SPEAKER_04Aber jetzt haben wir einen Tag gemacht, haben gehören wir. Eine Produktion, die da oben im Kurhausal ist, da ist alles in dieser alten Koche. Die alte Koche hat ja auch wahrscheinlich überall Geschmacksspuren, oder? Was weiß ich, was da schon verkacht worden ist. Ist das. Michaela, reizt dich so etwas oder bist du Hightech und berührt dich das? An so einer Koche?
SPEAKER_01Das wäre jetzt doof, wenn ich nein sage.
SPEAKER_04Das stimmt.
SPEAKER_01Nein, natürlich berührt es mich, es ist mega eindrücklich, wie modern sie ist für ihr Alter. Ich finde, Kochen ist im Allgemeinen sehr, wie durchdacht man geschafft hat früher. Es macht alles Sinn, da oben, links unten, dann haben wir das Gas her, dann haben wir neben dran sogar noch ein Feld, das man mit Holz füllen kann, man hat einen Tellerwärmer. Man kann ganz viele Sachen aufhängen, die das Leben einfach macht, man muss einen Bassenhauen. Das heisst, die modernen Kuchen sind immer noch in dem Stil gebaut. Man kann sie immer noch so haben. Man kann sie natürlich auch anders haben. Das ist ja alles am Ende alles abgestimmt haben auf sich selber. Aber es ist eine mega durchdachte Kuche. Und ich finde, auf Gas kochen hat es noch ein ganz anderes Feeling. Es bringt auch einen ganz anderen Geschmack. Keine Angst haben, wenn das Gas heute nicht, weil ich weiß nicht, wie lange es schon gebraucht worden ist. Aber ich koche mega gerne auf Gas, weil du einfach viel mehr Geschmack auch das Essen kannst reinbringen, durch eine Komponente, die du halt auf dem Herrn nicht hast. Genau.
SPEAKER_04Ich würde jetzt gerne, das ist ja zuerst mal, dass wir einen Live-Podcast machen zusammen machen. Spezielle Situation daraus ist meistens ganz intim. Und man ist auch auf dem Hof, weil unser Podcast ist vor Ort. Wir werden zu in dem wunderbaren Ecke Lassorts, wenn man im Prinzip das Landwasser via dukt. Zwischen Filisur und die Bergüne. Wenn man dort sieht es, dort links abbiegen, man kann auch in den Hof laden, also dort halten. Ich würde gerne jetzt noch öffnen und euch fragen. Vielleicht sind Fragen um. Ihr dürfen den Marcel Heinrich alles fragen. Jetzt ist die Chance.
SPEAKER_06Der Löschetaler, Herr Döpfel, wenn man den jetzt nur unterlander kommt, ist er dann auch so resistant, Registant, Resistant nicht wieder anders?
SPEAKER_04Die Frage ist der Löschetaler Herdöpfel, oder mit dem Namen? Ob der genauso resistent ist, wenn er dann in der Stadt abpflanzt wird?
SPEAKER_00Ja, genau.
SPEAKER_07Das kann ich leider nicht zeigen. Das weiss ich nicht.
SPEAKER_01Gibt es autochtone Herdöpfelsorten? Jetzt auf den Löschetaler bezogen. Autochton heisst. Autoghton heisst für die Region bestimmt. Es gibt autochtone Rebsorten. Ich weiss zwar nicht, ob das Autochton ein Wort ist, das nur auf Rebe fixiert ist.
SPEAKER_07Also früher hat es sicher gegeben, dass eben so wie der Pearle. Oder so der ja sehr viel nehmen, ist immer der gleicher. Aber ich habe das Gewöhnung, dass der Parle sehr wirklich... Ja, und was merkst du, Oberwalliser, wie die Dackerbohnen, die kommen ursprünglich aus, im Oberwall ist die, die wir anbauen. Weil es klimatisch doch recht ähnlich ist, funktionieren die Sachen aus dem Oberwallis auch sehr gut. Das hat ein Zusammenhang. Ja?
SPEAKER_06Ist Bio und Bio-Knospen? Kann man dort davon ausgehen, dass die Bodenqualität auch besser ist? Hätte es sogar gleich gut wie jetzt bei euch von der Modell?
SPEAKER_04Ist Bio, Bio-Knospen für Qualität so gut wie jetzt bei euch oder so ähnlich stimmt das?
SPEAKER_01Der Boden.
SPEAKER_04Bodenqualität. Bodenqualität wie bei euch.
SPEAKER_07Ja. Ich würde sagen, wir haben nicht top Bodenqualität. Aber ja, das ist jetzt eine ganz schwierige Frage. Ich glaube, man kann es nicht per se sagen. Aber durch das gewisse Hilfsmittel nicht kommen, gar nicht eigentlich schon davon aus, dass auf der Biohöf die Böden gut sind. So, im Grossen und Ganzen. Aber ich glaube, du kannst es nicht. Man kann es nicht total sagen.
SPEAKER_04Es gibt eben zwischen Schwarz und Weiß gibt es eben die Grauen Töne. Das hört nicht mehr auf.
SPEAKER_00Wie töstest du die Ackerbone im Herbst auch den Rocken und den Weizen schalten? Nehmen das mit was für Gewätschaften?
SPEAKER_07Ja, mit dem Mehlröscher. Das ist mit dem Rock und der Weizen sind auch Winter getreibt. Wir brauchen einmal Winter und einmal Frost, bevor sie in die Äre gehen. Das heisst, im ersten Jahr machen die Gärt keine Äere. Das war einfach Masse. Das war schon schwierig, ein Medrischer, dass er nicht verstopft wird, da kommt das richtige Material. Der Medrischerfahrer hat gesagt, er nimmt sich einen halben Tag Zeit und dann müssen wir ganz einstellen und machen. Es braucht immer ganz viel, was das Ganze mitmacht. So Experiment. Und dann hat man dann rausgefunden. Am Anfang haben wir sehr viel Verlust. 50% Bohnenverlust. Ja. Klappt nickert immer auf ein.
SPEAKER_04Wenn du dir vorstellst, wir gehen jetzt einmal für... Normalerweise bei diesem Festival mit dem Motto, früher war es besser gewesen, in Gänseführer. Wir gehen mal in die Zukunft. Was wünschst du dir? Was ist, wenn du 70 bist. Wie würdest du gerne das gesehen? Das ist schon bald.
SPEAKER_07Die Herdöpfel. Also bezogen auf die Landwirtschaft, auf die Herdöpfel, auf beides? Ich glaube, zählen wir viel Feld bleiben, sechs im Boden, sechs bei den Pflanzen, bei den Puren. Ich glaube, viel Feld allgemein, dass es nicht mono wird. Ich glaube, für mich ist es so allgemein für alles. Das ist für mich ein Alptraum. Ich finde es wichtig, dass es ganz viele verschiedene Menschen gibt. Es ganz viele verschiedene Ackerbauprodukte, für verschiedene Sorten, dass das nicht verloren geht. Das finde ich wichtig.
SPEAKER_04Und wie stellst du dir vor, wenn du vor dein Haus hackst, auf dein Bänkel. Sind dann alle deine Meitler, die dann auch schon Familie haben? Sind die alle Reblets auf dem Hof? Oder denkst du noch, es darf etwas ruhiger werden?
SPEAKER_07Ich bin gespannt, ob ich denke, wirklich sitzen. Aber gehen wir jetzt davon aus, ich kann sitzen. Ja. Also ob es Rebletin? Also über.
SPEAKER_04Weißt du, ob du. Das Bild, wenn du es dir vorstellst, ob du Lust hättest, dass da, was weiß ich, machen es mit kleinen Traktoren, fahren sie. Fürzen es da vor dir rum, deine Enkelkinder.
SPEAKER_07Ja, das ist eine schöne Vorstellung.
SPEAKER_04Hättest du noch gefragt? Oh, sehr schön. Das ist übrigens ein achtmönig-altiger Bub. Das ist. Was? Jetzt gehst du schon verwechseln. Ich kann es gar nicht vor. Zwei Monate gegen alte Bub, das ist unser jüngster Festivalbesucher ever. Genau.
SPEAKER_00Du hast dein Pflanz gut selber vermehren. Oder weiß ich nicht vermehren.
SPEAKER_07Ja, das ist ganz komplex. Warte, kannst du wieder holen?
SPEAKER_01Du hast dein Pflanz gut selber vermehren oder lasst uns vermehren. Eigentlich nur für das Mikrofon.
SPEAKER_07Das ist ganz kompliziert, also ganz viele verschiedene Sachen. Wir haben einen Familienteil, der Vermehrung gemacht hat, dann prospere Bezüge, zum Teil etwas Eiges. Man muss halt immer aufpassen, dass man kein Virus drin. Kein Virus hat. Gesundheit ist ganz wichtig. Saggut, Ausrechnung, alles. Auf den Bedarf der Kundschaft und sowas braucht auch Zeit. Es ist recht anspruchsvoll. Man fängt eigentlich gerade mehr oder weniger nach der Ernte geht schon los. Sagen wir Planung. Es gibt nicht noch weit. Es gibt ganz viele verschiedene.
SPEAKER_01Wunderbar.
SPEAKER_04Ich glaube.
SPEAKER_01Aber da lernen wir das letzte noch sein, ne?
SPEAKER_04Rennst du dir unter den Nägel? Es ist schön, wir sind wie Akku.
SPEAKER_01Wir sind auch, wir haben Fragen gemacht.
SPEAKER_04Ja. Vielen lieben Dank, Marcel Hendrich, dass du dir die Zeit genommen hast. Wow, aber wo gehst du jetzt an? Nachher? Was ist es? Was schaffst du heute?
SPEAKER_07Meine Frau ist Altmeisterin. Und dann gehen wir von einer weit auf die anderen Zügel miteinander.
SPEAKER_04Also Ferien.
SPEAKER_07Ja, heute manchmal stress.
SPEAKER_04Schön. Vielen lieben Dank und ich glaube, das ist ein grosser Applaus für den Mathematik. Das war, the Podcast des Kulinarium Alpinum. Wenn euch gefallen hat, abonniert und empfehlen weiter. Und wenn ihr Feedback, Lob, Kritik oder Vorschläge habt, dann kontaktiert uns unter podcast-culinarium-alpinum.ch podcast wird produziert von Stiftung Heda. Diese setzt sich ein für den Erhalt und Weiterentwicklung von Kulinarik in den Alpen. Hosts and Moderation Michaela Frank und Jan Ruff. Technik and Ton, Michel DeCortis.